Kochende Werbetextdiskussion für Stadtplaner*innen – Der Weisheit – s12e17

Veröffentlicht am 31. Dezember 2025.

Nach einem beschissenen Anfang gehen wir nahtlos über zu Cheat-Essen … oder vielleicht eher Cheat-Kochen. Hauptsache nicht spülen müssen.

Anschließend gehen wir zur Stadtplanung über und retten unsere Innenstädte.

Warum interessieren sich Männer eher wenig für die Themen, die Patricia in „Musterbruch“ mit beiden Geschlechtern dialogen möchte? Eine Werbetextdiskussion.

Veranstaltungstipp dazu: Motherfuckinghood (Köln, Berlin)

Und jetzt? 
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Julia Hahmann

5 Gedanken zu „Kochende Werbetextdiskussion für Stadtplaner*innen – Der Weisheit – s12e17

  1. Aaaalso

    Warum viele Kerle das Thema Gleichberechtigung grosszügig auslassen, obwohl es sie mindestens im
    Interesse der eigenen Partnerin etwas angehen sollte, ist für mich ziemlich klar: Privilegien. Sobald Männer für Gleichberechtigung einstehen, müssen sie mehr mit-leisten, mit-kümmern, mit-denken etc.

    Die meisten sind da vor allem Maulhelden und wenn es ums Umsetzen geht, lässt man halt doch wieder alles von der lieben Frau machen. Carearbeit, Mental Load. Es ist halt so bequem. Beides ist auch gleichzeitig als sehr unmännlich besetzt. Ich arbeite als Mann in einem sehr sehr konservativen Umfeld. Im Team hat es nur Männer, bei allen sind die Ehefrauen seit dem ersten Kind zuhause und „arbeiten nicht“ (Zitat der Göttergatten). Die Männer kommen dann abends von der Arbeit heim und lassen sich bedienen, Kinder sehen sie bestenfalls am Wochenende, wenn zwischen Rasenmähen und Fussballstadion noch Zeit dafür ist. Wundern sich allesamt, dass die Beziehung nicht soooo toll läuft. Wundern sich alle, dass die Frauen gerne wieder in ihrem alten Beruf einsteigen würden.

    Von den gleichen Männern muss ich mir so viel Sch…e anhören, weil ich Teilzeit arbeite, das Kind mit versorge, den Haushalt schmeisse und meine Frau auch arbeiten geht („Rabenmutter“).

    Ist klar, dass diese Leute kampflos nicht einen Hauch ihres bequemen Lebens abgeben werden.

    1. Also ich bin der erste, der verstehen kann, dass man keinen Bock hat, zu putzen oder die Spülmaschine auszuräumen.

      Was ich schwerer verstehen kann: schlecht laufende Beziehungen, Ehen, jahrzehntelang keinen oder schlechten Sex und alles, was da sonst noch so draus resultiert, für sein eigenes Leben zu akzeptieren. Anstatt eine wunderbare Partnerschaft im gemeinsamen tun mit gemeinsamen Zielen und gemeinsamen Erfolgen.

      Die Sprüche, die du dir anhören musst, sind Kacke, aber vielleicht wäre mal die Rückfrage: und wie zugewandt ist denn deine Frau so wenn du dann nach Hause kommst? Wie gut geht’s euch eigentlich miteinander in der Beziehung? Wie läuft’s denn so im Bett?

      1. Hey, nee. Ich spüre bei den Kollegen da ganz schön viel Frust und Unzufriedenheit raus und auch eine Spur Verzweiflung, weil sie da gefangen sind in ihrem überkommenen Rollenmuster. Das KANN keinen Spass machen, so zu leben.

  2. Ich würde gern noch einen (persönlichen) Grund liefern, warum ich als Mann nicht (so gern) zu solchen Veranstaltungen wie von Frau Nuff gehe. Ich hatte die Situation genau vor eine Woche. Ich höre einen Podcast der hauptsächlich von Frauen gehört wird und die Live-Version davon hat entsprechend 99% Frauenanteil. Ich wäre allein dort hin, weiß aber — aus persönlicher Erfahrung — wenn man der einzige Mann unter Frauen bei einer Veranstaltung ist, wird man womöglich von der Bühne aus darauf angesprochen. Publikumsinteraktion ist immer möglich, aber wenn man heraussticht, ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel höher. Ich gehe gern in der Masse unter und höre zu, möchte aber unter gar keinen Umständen Teil des Programms sein. Daher meide ich entsprechend solche Veranstaltungen, ganz egal ob man nun angesprochen wird oder nicht, ich habe da einfach Angst vor.

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